Rennrad Fahrerinnen beim Start eines Rennens

Zeitfahren am Col de Vence

Nicht umsonst ist unser Standort für die Trainingslager der lebendige Ort Vence. Fahren wir zum Schluss einer Tour über den Col de Vence, kreuzen wir auf der Abfahrt immer unzählige Rennradfahrer, die sich noch den Col vorknöpfen. Ganz zu schweigen von dem Rummel, der am Wochenende am Einstieg zum Col de Vence los ist. Und das nicht ohne Grund.

Der ideale Trainingsberg

Der Col de Vence ist der perfekte Trainingsanstieg für die Locals. Knappe 20km und 300 Höhenmeter von Nizza nach Vence dienen dem Warmfahren, dann kann man am Col de Vence Gas geben. Auf 9,5 Kilometern sind 650 Höhenmeter zu bewältigen, bei sehr gleichmässiger Steigung. Die steilsten Abschnitte befinden sich gleich zu Beginn am Ortseingang, danach klettert man mit konstanten 5-6 Steigungsprozenten und immer schöner werdender Aussicht auf die Küste der Côte d’Azur.

Bergzeitfahren am Col de Vence

Nicht weiter erstaunlich also, dass hier alljährlich ein Bergzeitfahren der Hobby Rennradfahrer veranstaltet wird. Netterweise fand dies am Sonntag statt, als wir anlässlich unseres «open training» im März vor Ort waren. Eine Teilnahme am Rennen steht noch aus, die Modalitätendazu müssen wir noch rausfinden. Auf der Rangliste figurieren nur Fahrer und Fahrerinnen mit einer Lizenz. Ob es auch eine Hobbykategorie gibt, ist unklar. Reizen würde es auf alle Fälle.

Virtuelles Kräftemessen

So haben wir denn wie geplant unsere schöne Runde ins Estérontal gemacht und uns auch dort ordentlich gejagt (siehe Bericht vom «open training 2019»). Und dann am Ruhetag eine virtuelle Hatz auf die Bestzeiten gemacht. Schliesslich waren bis da die Zeiten des Bergzeitfahrens bekannt: 27min25sec bei den Männern und 34min44sec bei den Frauen. Mal schauen ob wir nächstes Jahr wieder vor Ort sind und eine die Teilnahmebedingungen klären können.